Häkeln gegen Depressionen <3 (und andere Erkrankungen)

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Hallo meine Lieben ❤

Ja ich lebe noch 🙂
Und es geht mir wieder besser! Ich hatte ein kleines „mentales Tief“ und brauchte ein wenig Ruhe vor meinem ganzen Internet-Gewusel 🙂
Heute schreibe ich euch einen Beitrag, der mir selbst sehr am Herzen liegt!
Ich schreibe immer mit Herz aber diese Angelegenheiten wie Depressionen, Angsterkrankungen etc sind mir besonders wichtig! ❤

Ich habe mich heute sozusagen als „psychisch erkrankte Häkeltante“ geoutet, für die häkeln eine Art Therapie ist und war geplättet von dem vielen Feedback was ich bekam. Viele Frauen und Mädels traten an mich heran, das es ihnen auch so ginge und das sie froh sind, nicht alleine da zu stehen. Zudem stimmten mir fast 100% der Menschen zu, das auch ihnen diese Art der Handarbeit den benötigten Abstand zum oftmals stressigem Alltag bieten.
Das es dort möglich ist, die Sorgen, den Stress und die Symptome für einen Moment zu vergessen ❤

DAS MACHT MICH GLÜCKLICH und es geht vielen Frauen so. (bestimmt sind auch ein paar Männers da drunter ^_^)

Darum hatte ich vorab den Gedanken, so eine Gruppe, eine Plattform zu bieten, damit betroffene sich in einem relativ geschütztem Rahmen austauschen können ohne Angst haben zu müssen, angefeindet zu werden!

Ich selbst, mit meinen 33 Jahren, lebe seit ettlichen Jahren mit Depressionen, Angsterkrankungen, psychosomatischen Störungen etc etc etc…
Über Jahre hinweg habe ich Dinge ausprobiert, die mich den Tag ein wenig besser meistern lassen sollten. Oftmals gescheitert. Dann entdeckte ich das häkeln wieder neu für mich und merkte: Oh, der Kopf ist aus, das Surren ist still und der Körper fährt runter. Ich war erleichtert ❤

Ich möchte Frauen und Männern, Mädchen und Jungen eine Plattform geben, wo sie sich austauschen können.  Über das Häkeln und die Psyche 🙂

Wer interessiert ist, ist herzlichst eingeladen sich uns anzuschliessen. Bitte aber auch gleich darum, einen menschlichen und respektvollen Umgang miteinander zu pflegen ❤

Habt viel Spaß in unserer neuen Anlaufstelle auf Facebook:

Häkeln gegen Depressionen ❤

Bald wieder mehr von mir, meinem Update was die Ernährnung angeht und vieles mehr 🙂

LG eure,

UNTERSCHRIFT

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8 Kommentare zu „Häkeln gegen Depressionen <3 (und andere Erkrankungen)

  1. Das hast du sehr schön geschrieben und vor allem hast du recht, die Handarbeit lässt einem den Kopf ausschalten, bei mir ist es das stricken.
    Liebe Grüße Angela

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  2. Hallo Alex, echt toll wie du es beschrieben hast. Und es stimmt, dass die Handarbeit den Kopf freimacht. Ich leide seit 2 Jahren unter schweren gradigen Tinnitus (nach 4 Hörsturze). Habe insgesamt mittlerweile 7 verschiedene Töne. Leide seitdem unter Depressionen, Schlafstörungen, Hyperakusis und Morbus Meniere. Seit der Krankheit habe ich wieder angefangen zu Stricken (nach fast 20 Jahren). Letztes Jahr, während eines Krankenhausaufenhaltes habe ich durch meine Bettnachbarin, endlich gelernt zu häkeln. Bin glücklich und liebe es zu häkeln. Vor allem hilft mir das häkeln oder das stricken, den Kopf frei zu haben. Bin durch die Handarbeit abgelenkt und komme so zur Ruhe. Ich finde es nicht schlimm sich zu outen. Im gegenteil, es zeigt Stärke und wir müssen darüber reden um aus diesem Kreislauf rauszukommen. Wünsche dir alles Gute und echt super, dass du diese Gruppe erstellst hast.
    Liebe Grüße Steffi

    Gefällt 1 Person

  3. Das ist sehr interessant und ich muss gestehen,ich habe auch seit vielen Jahren Depressionen,es wurde aber erst jetzt durch einen Facharzt festgestellt,ich wusste es also gar nicht,ich habe auch festgestellt,dass ich beim stricken und auch häkeln,dass mir das gut tut und ich bin da sehr entspannt.Ich habe jetzt die Absicht,mich selbst in eine Klinik einzuweisen,weil ich Hilfe brauche und ich werde auf jeden Fall meine Handarbeitssachen mitnehmen. LG Ute

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  4. Deinen offenen und auch mutigen Umgang mit der Erkrankung finde ich echt bemerkenswert! Toller Bericht und noch tollere Idee, eine Anlaufstelle auf FB zu gründen! Viel Erfolg damit!!!!!

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  5. Hallo Alex .es ist sogar medizinisch nachgewiesen, dass handarbeiten tasch Licht im Gehirn etwas verändert und somit den Depressionen u d oder anderen psychischen Erkrankungen entgegen wirkt. Also….ran an die nadeln.👍👍👍👍

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  6. In der Zeit, als ich das Häkeln entdeckte war ich zwar nicht depressiv (zumindest erkannte ich es nicht als solches), doch hatte ich eine schwere finanzielle Phase. Um dem Chaos zu entfliehen fing ich an zu häkeln. Ich habe kleine Tiere gehäkelt. Hasen, Bären, Schweine, Hunde, Kücken,… und bemühte mich zu positiven Gedanken dabei um diese Worte mit zu Häkeln. Und irgendwie dürfte es geklappt haben, denn ich erfuhr von einem Adventmarkt, der nichts kostete nur eine kleine Spende. Dort verkaufte ich fast meine ganzen Erzeugnisse, sodass ich auch schöne Weihnachten verbringen konnte. Das Häkeln hatte sich dann fast zur Sucht entwickelt 😉 mit positiver Entwicklung. Ich wurde ruhiger, konnte wieder klarer denken und kam aus meiner Situation wieder raus. Da ich das positive Denken in mir entwickeln konnte.
    Mach weiter damit. Es ist tatsächlich eine wirkungsvolle Sache und eine Gruppe dafür ist eine Megaidee.
    LG
    Edith

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  7. Ja, ich kann auch ein Lied davon singen. Nein Umfeld kann oft nicht verstehen, wie man bei Handarbeiten, egal ob stricken, sticken oder häkeln entspannen kann und Ernte oft Unmut
    Freunde mich auf dies Gruppe, können uns vielleicht gegenseitig ein wenig unterstützen.
    Schönen Sonntag noch für ALLE

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